Stefan Wolitz

Stefan Wolitz wurde 1972 im Landkreis Augsburg geboren. Nach dem Abitur 1991 am Maria-Theresia-Gymnasium Augsburg studierte er zunächst Musikpädagogik und Katholische Theologie an der Universität Augsburg. 1992 wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater, München. Er studierte dort Schulmusik (Staatsexamen 1996) sowie das Hauptfach Chordirigieren bei Roderich Kreile und Professor Michael Gläser (Diplomkonzert 1997 Elias von Mendelssohn Bartholdy). Es schloss sich das Studium der Meisterklasse Chordirigieren bei Prof. Michael Gläser an, das er im Jahr 2000 mit dem Meisterklassenpodium beendete (Messe As-Dur von Schubert).
Von 1996 bis 1998 studierte Stefan Wolitz das Hauptfach Klavier bei Professor Friedemann Berger (Diplom 1998). Wichtige Erfahrungen durfte er von 1996 bis 2000 in der Liedklasse von Professor Helmut Deutsch machen. Von 2000 bis 2006 studierte er bei Professor Gernot Gruber Musikwissenschaft an der Universität Wien und promovierte 2006 über die Chorwerke Fanny Hensels (Dissertationspreis 2008).
Als Pädagoge betätigte sich Stefan Wolitz im Zeitraum 1998-2008 als Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Musikpädagogik der Universität Augsburg und ist seit 2001 Schulmusiker am musischen Gymnasium Marktoberdorf.
Seit Ende 2008 leitet er den Carl Orff Chor Marktoberdorf.
Den Schwäbischen Oratorienchor gründete Stefan Wolitz im Jahr 2002 und leitete die bisherigen Projekte Der Messias von Händel im April 2002, Requiem von Mozart im Oktober 2002, Elias von Mendelssohn Bartholdy im Mai 2003, Das Alexander-Fest von Händel im November 2003, Die Schöpfung von Haydn im Mai 2004, Dettinger Te Deum von Händel im November 2004, Paulus von Mendelssohn Bartholdy im Mai 2005, die musikalische Gestaltung des Hauptgottesdienstes zum 450. Friedensfest in St. Ulrich und Afra, Augsburg im August 2005, die Messe in h-Moll von Bach im Mai 2006, Das Paradies und die Peri von Schumann im November 2006, Israel in Egypt im Mai 2007, das Requiem von Michael Haydn und das Osteroratorium von Bach im November 2007, Moses von Bruch im April 2008, das Weihnachtsoratorium (Teil 1-3) von Bach im November 2008 sowie Elias von Mendelssohn Bartholdy im Mai 2009.
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